fbpx


Unser Blog

Lesen Sie was uns bewegt in der Welt des Online Marketings.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung in einem Kommentar.
Unser Blog

17. September 2018

SSL-Zertifikat für mehr Sicherheit und Vertrauen

17. September 2018

Verwenden Sie auf Ihrer Webseite bereits eine SSL-Verschlüsselung? Nein? Dann wird es höchste Zeit.

Mit einer SSL-Verschlüsselung landen Sie auf den Suchmaschinen weiter vorne und schützen persönliche und vertrauenswürdige Daten Ihrer Kunden.

Wozu SSL?

Schützen Sie die Daten Ihrer Besucher

Mit einem SSL (Secure Sockets Layer) werden sämtliche Daten auf Ihrer Webseite über ein abgesichertes Übertragungsprotokoll (HTTPS) verschlüsselt. Das heisst alle eingegebenen Informationen auf der Webseite werden verschlüsselt an Ihren Server übertragen. Die Verschlüsselung ist vor allem im Zusammenhang von personenbezogenen Daten wichtig. Damit schützen Sie persönliche und vertrauenswürdige Informationen Ihrer Kunden.

Betreiben Sie einen online Shop oder besitzen ein Login-Bereich? Dann ist ein SSL-Zertifikat zwingend. Mit einem SSL-Zertifikat garantieren Sie, dass sensible Informationen Ihrer Kunden verschlüsselt übertragen werden.

Gerne aktivieren wir für Sie das SSL-Zertifikat "Let’s encrypt" und nehmen die notwendigen Anpassungen vor.


Ihre Vorteile

Mehr Sicherheit und besseres Ranking

Die sichere Übertragung von Daten über den Webbrowser ist für viele Benutzer ein Anliegen. Wird eine Webseite nicht verschlüsselt, können übermittelte Passwörter oder Formulardaten als Klartext von Dritten eingesehen werden. Die Benutzer werden über aktuelle Webbrowser jeweils informiert, ob eine SSL Zertifizierung vorliegt oder nicht. Ist kein Zertifikat vorhanden wird sogar ein Hinweis gezeigt, dass die Verbindung zur Webseite nicht sicher ist.

Mit SSL Zertifizierung

Ohne SSL Zertifizierung

Mit einem SSL-Zertifikat bestätigen Sie die Identität und Vertrauenswürdigkeit Ihrer Webseite. Dadurch fühlen sich Ihre Besucher sicher und Sie schaffen mehr Vertrauen.

Neben der erhöhten Sicherheit erhalten Sie durch eine SSL Zertifizierung auch ein besseres Ranking in der Suchmaschine. Google und andere Suchmaschinen stufen nämlich Webseiten mit einer SSL Zertifizierung als sicherer und vertrauenswürdiger ein. Damit können Sie bei den Suchresultaten auf einer höheren Position landen.


So funktioniert's

Auf Anfrage beantragen wir das SSL-Zertifikat "Let’s encrypt" und aktivieren diese für Ihre Webseite. Nach Aktivierung kann Ihre Webseite über das sichere Übertragungsprotokoll (HTTPS) abgerufen werden. Mit einer Konfiguration für die nötige Umleitung werden schliesslich alle Anfragen über das sichere Protokoll geladen. Wir prüfen zusätzlich, ob alle Inhalte verschlüsselt werden und informieren Google und andere Suchmaschinen über die Anpassung.

Profitieren Sie von den Vorteilen einer verschlüsselten Verbindung. Gerne richten wir für Sie ein SSL-Zertifikat ein oder beraten Sie über weitere Möglichkeiten und weitergehende Zertifikate. Schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter +41 031 371 63 03.



 


Bei weiteren Fragen zum Thema sind wir natürlich gerne für Sie da

29. August 2018

Google My Business Konto optimieren - Mehr Sichtbarkeit für Ihr Unternehmen

29. August 2018

Wie optimiere ich meinen Google My Business Eintrag?

Der Google My Business Eintrag verschafft Ihrer Firma eine grössere Präsenz bei der Suche nach Ihrem Geschäftsnamen oder verwandten Keywords. Einerseits bietet der Eintrag für Kundinnen und Kunden, die bereits wissen wer Sie sind, mehrere Möglichkeiten zur schnellen Übersicht über Ihre Firma, andererseits wird Ihr Unternehmen auf der Google Maps mit den nötigen Informationen präsentiert.

Google My Business Suchergebnisseite

Vorteile für Kundinnen und Kunden

Folgende Informationen können auf einen Blick eingesehen werden:

  • Ansprechende Fotos zur Firma
  • Google Maps Standort
  • Link zur Website oder Routenberechnung
  • Adresse
  • Öffnungszeiten
  • Telefon
  • Google My Business Posts
  • Fragen und Antworten
  • Rezensionen

Google My Business Eintrag

Argumente für einen Google My Business Eintrag

Kundinnen und Kunden Informationen einfach bereitstellen

Google My Business bietet also die Möglichkeit, einfach Ihre Schlüsselinformationen auf einer Google Suchergebnisseite darzustellen. Erleichtern Sie Ihrer Kundschaft die Suche, denn je schneller man eine Telefonnummer findet, desto schneller ruft man an.


Mit Ihrer Kundschaft interagieren

Sie können mit Ihren Kundinnen und Kunden direkt interagieren und verschaffen sich so auch mehr Rezensionen, die prominent unter dem Namen einsehbar sind.


Unterstützt Suchmaschinenoptimierung

Ein Google My Business Eintrag tut Ihrem Ranking gut, denn erstens weiss der Google-Bot, bevor dieser Ihre Website aufsucht, welche Informationen dort zu finden sind. Ausserdem ist der Link zur Website ein wertvoller Backlink zu Ihrer Website.

Es ist ebenso bekannt und einfach nachvollziehbar, dass je grösser die Fläche in der Suchergebnisseite, desto mehr Klicks erhalten Sie auf Ihre Seite. Mehr Klicks, mehr Relevanz, besserers Ranking.


Kostenfreie Nutzung

Der Google My Business Eintrag ist komplett kostenfrei. Das richtige Einrichten des Eintrags ist mit gewissem Aufwand und Know How verbunden, jedoch sicherlich die Mühe wert.


Statistiken zu Suchergebnissen und mehr

Nicht nur Informationen für Kundinnen und Kunden werden bereitgestellt, auch sind Statistiken abrufbar, die aufzeigen, wonach Ihre Kundschaft sucht und woher Ihre Kundschaft stammt.


Suchmaschinenwerbung der Konkurrenz

Verwendet Ihre Konkurrenz Google Ads? Beinhaltet Ihr Unternehmensnamen Wörter, die ebenso als Suchbegriffe verwendet werden? Wenn die Konkurrenz auf Keywords Werbung schaltet, die im Namen Ihres Unternehmens vorkommen erscheinen diese möglicherweise zuerst. Ein Google My Business Eintrag würde da Abhilfe schaffen und in einem grossen Bereich der Suchergebnisseite wichtige Informationen zu Ihrem Unternehmen aufführen.


Bewerben von Produkten

Sie können nicht nur Bilder auf Ihr Google My Business Profil hochladen, die Ihr Unternehmen darstellt, auch Ihre Produkte und aktuelle Aktionen können Sie mittels einfachen Posts bewerben. Haben Sie bspw. eine Aktion auf Ihr neues Produkt, können Sie innert kurzer Zeit dieses Produkt mit Bild, Preisangaben und Text bewerben. Sie können diese Funktion natürlich auch verwenden, um Dienstleistungen oder Rezensionen zu bewerben.


Übersicht der Möglichkeiten im Google My Business Administratorbereich

  • Startseite – Dashboard
  • Google My Business Dashboard

  • Beiträge
    Google My Business Beitrage
  • Info
    Google My Business Info
  • Statistiken
    Suchanfragen, mit denen Ihr Unternehmen gefunden wurde
    Google My Business Suchanfragen
    Wie Nutzer nach Ihrem Unternehmen suchen - Direkt oder indirekt
    Produkt, das zur Suche nach Ihrem Unternehmen auf Google verwendet wurde - Eintrag in der Google-Suche oder Eintrag in Google Maps
    Nutzeraktionen - Website besucht, Wegbeschreibung abgerufen oder Angerufen
    Wegbeschreibungsanforderungen - Die Regionen, in denen Nutzer Wegbeschreibungen zu Ihrem Unternehmen abrufen
  • Telefonanrufe
  • Fotoaufrufe
  • Anzahl der Fotos
  • Rezensionen mit Antwort Möglichkeit
    Google My Business Rezenssionen Antwort
  • Fotos
  • Website - Zusammenklickbare Google My Business Elemente
  • Nutzer - Verwaltung der Nutzer
  • Anzeigen schalten - Google Ads Schnittstelle
  • Standorte verwalten

Wie wir Sie unterstützen können:

Falls Sie Hilfe bei Ihrem Google My Business Eintrag benötigen unterstützen wie Sie gerne. Wir können Ihre Fragen beantworten, den My Business Eintrag erstellen oder optimieren, die nötigen Informationen mit Rücksprache einfügen und generell beraten und schulen wie Sie das Google My Business Konto nutzen können.

Bei weiteren Fragen zum Thema sind wir natürlich gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an unter: +41 031 371 63 63

24. August 2018

Wenn Google Maps nicht mehr funktioniert

24. August 2018

Google Maps ist der ideale Kartendienst für Ihre Website. Seit Jahren schon kann die Google Maps in jeder Form auf einer Website integriert werden. Ein paar CSS Befehle und die Karte passt perfekt auf Ihre Website.

In letzter Zeit häufen sich aber immer mehr solcher Fehler:

Google Maps Fehler

Der Fehler

Was ist passiert? Von heut auf morgen funktioniert die Google Maps nicht mehr. „Google Maps kann auf dieser Seite nicht richtig geladen werden.“ oder „REQUEST_DENIED“ Fehlermeldungen häufen sich. Im Hintergrund sieht man die bekannte Google Maps Karte mit dem Wasserzeichen „For development purposes only“.

Die sonst so zuverlässige Google Maps ist kaum mehr zu gebrauchen. Wenn Sie keinen unprofessionellen Eindruck hinterlassen wollen, müssen Sie folgendes tun.

Die Fehlerbehebung

Google Konto Zahlungsinformationen aktualisieren

Grund für dieses Kartenchaos sind die API Keys von Google. Seit dem 11. Juni 2018 muss die Abrechnung im Google Konto aktiviert sein um für alle Projekte einen gültigen API-Key erstellen und aktivieren zu können. Die Preise für die Nutzung von Google Maps sind hier zu finden:
https://cloud.google.com/maps-platform/pricing/sheet/

Die API Keys die dafür sorgen den Google Kartendienst funktionsfähig zu halten, verursachen Kosten abhängig von den Seitenaufrufen. Bei den meisten Websites werden diese Kosten kaum ins Gewicht fallen. Dennoch müssen nun die API Keys über die Google Cloud Platform aktiviert werden. Dazukommt, dass das verknüpfte Google Konto die Zahlungsinformationen erfasst haben muss, damit die API Keys genutzt werden können.

Die aktivierten API Keys können dann vom Webseitenbetreiber wieder in die Webseite eingepflegt werden und die Google Maps funktioniert wieder einwandfrei.


Bei weiteren Fragen zum Thema sind wir natürlich gerne für Sie da

Weiterführende Links

https://www.googlewatchblog.de/2018/05/google-maps-platform-neue/

https://cloud.google.com/maps-platform/user-guide/


Vor Aktivierung und Rechnungskonto Erfassung:

Google Maps Fehler 2

Nach Aktivierung und Rechnungskonto Erfassung:

Google Maps schon


09. August 2018

Unterstützung im Projektmanagement

09. August 2018

Hallo Zusammen

Mein Name ist Bobby Kiertlamlert und ich wohne in Bern. Neu unterstütze ich als neustes Mitglied das artd webdesign Team bei der Umsetzung von zahlreichen Webprojekten. Ich freue mich auf meine Rolle als Projekt Manager und darauf gemeinsam mit meinen Kollegen die digitale Präsenz unserer Kunden mitzugestalten.

Bobby Kiertlamlert auf dem Glacier 3000

Mit einem Bachelor in Business Administration und meinem fortlaufenden Masterstudium mit Schwerpunkt Marketing setze ich theoretisches Wissen in praxistaugliche Lösungen um. Anhand meiner beruflichen Erfahrungen als Projektleiter und Marketingmanager bringe ich zudem das nötige Know-How für eine reibungslose Umsetzung von (online) Projekten mit. Dabei bereitet mir der Kundenkontakt und die Auseinandersetzung mit digitalen Themen eine grosse Freude.

Den Ausgleich zur Arbeit und zum Studium finde ich draussen bei den Vitaparcours oder auch gelegentlich in einer Cross-Fit Box. Zum Herunterfahren greife ich stattdessen zu einem Buch zurück und lasse mich in die Fantasiewelt von Brandon Sanderson verführen.

Ich bin gespannt auf die Zusammenarbeit mit artd und die vielen Projekte, die auf mich zukommen werden.


13. April 2018

DSGVO - Datenschutz in aller Munde! Was ist zu tun?

13. April 2018
Viele KMUs müssen sich in diesen Tagen die Frage stellen: Ist die am 25.05.18 in Kraft tretende Datenschutz-Grundverordnung der EU für uns relevant? Haben wir personenbezogene Daten unserer (EU)Kundschaft gespeichert? Diese Frage ist in den allermeisten Fällen mit Ja zu beantworten, denn es ist heutzutage fast nicht mehr möglich, ohne Daten zu sammeln Kundenkontakte zu pflegen. Den fahlen Beigeschmack beim Datensammeln muss aber nicht sein. Oberste Maxime für KMUs bleibt: Vernünftiges und vertrauliches Nutzen von persönlichen Kundendaten.

14. Februar 2018

Verstärkung im Online Marketing und Projektmanagement

14. Februar 2018

Hallo zusammen

Mein Name ist Sandro Andermatt und ich bin seit diesem Februar im Team von artd webdesign dabei. Als Online Marketing Berater und Projekt Manager freue ich mich darauf mit artd webdesign das Online Marketing voranzutreiben, neue Projekte mit Salesforce Pardot zu implementieren und im Projektmanagement bestehende und kommende Projekte anzugehen.


12. Februar 2018

Marketingautomatisierung - Steigern Sie die Conversion Rate Ihrer Leads!

12. Februar 2018

MARKETINGAUTOMATISIERUNG - STEIGERN SIE DIE CONVERSION RATE IHRER LEADS!

Die Marketingautomatisierung ermöglicht es Ihnen, Ihre Leads durch den gesamten Kaufprozess hindurch zu pflegen, indem Sie hochgradig zielgerichtete, personalisierte Nachrichten liefern, die deren spezifischen Kaufbarrieren adressieren. Pardot, weltweit eines der wichtigsten Tools zur Marketingautomatisierung, wurde entwickelt, um Sie bei der Priorisierung und Durchführung von Marketingaufgaben auf die effizienteste Art und Weise zu unterstützen. Aber was ist eigentlich Marketing Automation? Ist Marketingautomatisierung für jedermann? Und welche Schritte sollten Sie beim Start beachten?


15. September 2017

Neuzugang im artd Team

15. September 2017

Hallo zusammen

Ich heisse Michael und bin seit Anfang September der neue Mitarbeiter im Team von artd webdesign. Ich freue mich, als Web Project Manager meine Fähigkeiten und Ideen für das Team und die Kunden einbringen zu dürfen.

Neben meiner Tätigkeit bei artd webdesign studiere ich im Master Erziehungswissenschaft und Philosophie an der Uni Bern. Dies bietet mir neben der Tätigkeit als Eishockeytrainer von Kids beim HC Wisle zusätzlich einen optimalen Ausgleich, um mich mit viel Begeisterung den anstehenden Web-Projekten zu widmen.

webdesigner michael galli foto
Seit fünf Jahren beschäftige ich mich nun schon näher mit der Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von Websites und arbeitete mich während dieser Zeit intensiv in das CMS WordPress ein. Da artd webdesign der Experte im CMS Joomla! ist, werde ich mich sicher auch darauf spezialisieren können.

Meine ersten zwei Wochen bei artd webdesign waren sehr lehrreich und spannend.
Ich freue mich ein Teil des Teams zu sein und bin gespannt, was wir zusammen erreichen werden.


05. Juli 2017

Mit SnapSVG eine traumhafte User Experience umsetzen

05. Juli 2017
Oft steht man bei Online Projekten vor der Frage „Wie vermittle ich dem Besucher meine Informationen?“ Generell bekannt ist, dass man seine eigene Webseite nicht mit Zahlen und Fakten überladen sollte, um dem Nutzer ein angenehmes Erlebnis zu ermöglichen. Dafür ist ein gutes UX Design zwingend erforderlich.

01. Juni 2017

jQuery vs. Angular - Unterschiede und Gemeinsamkeiten

01. Juni 2017
Wer sich in der Vergangenheit bereits mit JavaScript auseinandergesetzt hat, hat es vermutlich mitbekommen: Es gibt immer mehr und mehr JavaScript-Frameworks und Libraries. Zwei beliebte Frameworks sind dabei jQuery und AngularJS (bzw. neuerdings nur noch Angular). Doch warum ist das eigentlich so? In diesem Artikel möchten wir diese beiden Frameworks einmal miteinander vergleichen und der Frage nachgehen, warum beide ihre Daseinsberechtigung haben.

Fangen wir mit jQuery an: Genau genommen ist jQuery gar kein JavaScript-Framework, sondern eine JavaScript-Library. Eine gute Definition für den Unterschied zwischen Framework und Library ist dabei die folgende: Eine Library (oder auch Bilbiothek) wird in den eigenen Code integriert, in einem Framework dagegen, integriert man seinen eigenen Code. Hier ist auch schon der erste Vorteil von jQuery zu finden: Die Einbindung ist sehr einfach. An sich braucht man nur eine JavaScript-Datei herunterladen und via <script>-Tag in seine Webseite oder Webapplikation einbinden. Fertig.
Bei Angular dagegen sieht es etwas anders aus. Angular ist tatsächlich ein Framework und so muss man es zunächst einrichten bevor man mit seinem eigenen Code so richtig loslegen kann. Es wird also zunächst der Rahmen für die Webanwendung auf Basis von Angular geschaffen. Dabei helfen sog. Package-Manager und Building-Tools. Package-Manager sind hier dafür zuständig, verschiedene Libraries und Frameworks aus einem zentralen Repository zu laden und dabei auch die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Libraries und deren Versionen zu prüfen (auch praktisch für Updates). Sehr beliebt im Bereich JavaScript ist hier z.B. npm von Node (alternativ gibt es z.B. noch Bower). Die Building-Tools sind danach für das „zusammenbauen“ verantwortlich. Das hat den Vorteil, dass man eine Struktur mit verschiedenen JavaScript-Dateien erstellen kann und diese dann am Ende vom Building-Tool zusammengefügt werden zu einem kompakten Script. Dabei können auch gleich Optimierungen vorgenommen werden, z.B. Minifying oder Preprocessoren (Angular verwendet seit Version 2 standardmässig TypeScript). Solche Building-Tools sind u.a. Gulp, Grunt oder für Angular 2 und höher auch Angular-CLI. Unter dem Strich braucht man für ein Angular-Projekt also einen Package-Manager (npm), ein Building-Tool (Angular-CLI) und etwas Zeit.

So viel also zur Einrichtung beider Frameworks (Wir verwenden jetzt mal der Einfachheit halber diesen Begriff für beide). So gesehen ist der Start mit jQuery deutlich einfacher gestaltet, warum also dann so etwas komplexes wie Angular einsetzen? Zugegeben, die Einrichtung ist gerade für Anfänger ziemlich kompliziert, aber es zahlt sich am Ende aus. Denn dank Preprocessoren und Building-Tools kann man mit Angular deutlich strukturierter arbeiten. So lassen sich z.B. bekannte Strukturen aus dem Bereich von MVC-Frameworks übernehmen, mit Files für Controller, Models etc. Angular ist übrigens ein sog. MVVM-Framework, eine Abwandlung von MVC. Nebenbei sorgt TypeScript für eine schöne Code-Struktur, denn TypeScript erlaubt Typen und Klassen in JavaScript. Zusammengefasst bedeutet das: Bei jQuery haben wir am Ende ggf. nur eine Script-File oder müssen sehr genau darauf achten, in welcher Reihenfolge wir die Script-Files laden. Ggf. müssen wir hier auch selber auf Abhängigkeiten zu anderen jQuery-Plugins achten. Es droht Spaghetti-Code! Bei Angular ist der Code – vorausgesetzt man programmiert sauber – besser strukturiert, unterteilt in Models, Views, Controller und mehr. In der Ausgabe sieht man das übrigens nicht, hier kommt dank den entsprechenden Building-Tools eine grosse unleserliche JavaScript-File heraus, aber der Browser weiss schon etwas damit anzufangen.

Nun zur Handhabung: jQuery ist an sich relativ simpel zu handhaben. Nicht nur in der Einrichtung, sondern auch in der Nutzung. Es gibt irgendein DOM-Element, welches es zu manipulieren gilt. Dieses kann man dank jQuery-Selektoren sehr einfach ansprechen, z.B. über die Klasse oder die ID des Objektes. Danach lassen sich viele nette Dinge machen: Einblenden, Ausblenden, Events (z.B. onClick) und und und… Doch jetzt kommt der Haken: Das alles funktioniert im reinen JavaScript. Geht das etwa anders? Ja, das tut es! Nämlich mit Angular dank des magischen Wortes „Two-Way-Databinding“. Denn hier kann man bereits direkt im HTML dafür sorgen, dass Werte manipuliert werden. Ein ganz einfaches Beispiel: Ich habe einen <span>, darin steht eine Zahl, diese soll hochgezählt werden, wenn ich auf einen Button klicke. Bei jQuery müsste ich nun im JavaScript ein Event auf den Button legen, welcher dann den Wert im <span> ausliest, 1 addiert und den Wert im <span> neu setzt. Alles über das Script. Bei Angular gebe ich einfach eine Variable direkt im HTML als Model an, in etwa so: ng-model=“count“. Nun steht mir im JavaScript diese Variable „count“ zur Verfügung und ich kann sie direkt manipulieren. Ich kann auch auf den Button direkt im HTML das entsprechende Event legen, z.B. so ng-click=“countUp()“. Im JavaScript brauche ich also nur eine Methode countUp() einrichten, die count hochzählt, fertig. Das ganze funktioniert dabei in zwei Richtungen, wenn ich „count“ im HTML manipuliere, ändert es sich im JavaScript, manipuliere ich „count“ im JavaScript, so ändert es sich direkt im HTML. Sehr schön gegenüber gestellt, wird dies auch in diesem etwas älteren Tutorial-Video von AngularJS

Kommen wir zur wichtigsten Frage: Wann setze ich auf Angular und wann setze ich auf jQuery? Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Über den Daumen würde ich bei kleineren Projekten bzw. Projekte, die ohne viel JavaScript (auch ohne viele Ajax-Requests etc.) auskommen und eher andere Dinge im Fokus stehen, auf jQuery setzen. Bei grossen JavaScript-Projekten, also Projekte, wo JavaScript im Mittelpunkt steht, da könnte sich Angular besser eignen. Übrigens gehört Angular zu den sog. Single-Page-Application-Frameworks (kurz SPA). Hier wird alles über nur eine Seite dargestellt. Die Darstellung verschiedener Inhalte erfolgt dann über ein- und ausblenden im Browser kombiniert mit Routen. Aber technisch ist es unter dem Strich nur eine Seite im Browser. Das bedeutet Angular ist u.a. geeignet, wenn man z.B. Wizards gestaltet, in denen man von einem Formular zum nächsten springt, und dabei Formulare ein- und ausblendet oder wenn man asynchron mit einem Backend kommuniziert (z.B. über eine REST-API) und entsprechend asynchron Inhalte anzeigt und ausblendet. Ein gutes Beispiel für jQuery dagegen sind z.B. Filter auf einer Webseite. Man hat eine Webseite mit verschiedenen Unterseiten und allem was dazu gehört und eine Seite davon hat eine Liste von Daten. Diese Liste will man nun bequem im Browser filtern. Dafür eignet sich jQuery hervorragend, es wird ein eigenes Script eingebunden, dieses liest die Inhalte via jQuery ein, filtert diese und manipuliert entsprechend die Ausgabe. Alles über eine Script-File. Sobald man aber die Filter mit anderen Operationen koppeln muss, z.B. mit Ajax-Requests, kann es dagegen wieder sehr kompliziert werden.

Zusammengefasst sehen wir, beide Frameworks haben ihre Daseinsberechtigung. jQuery ist etwas leichter im Einstieg und der Handhabung für kleinere Operationen. Sobald es komplex wird, gestaltet es sich mit jQuery deutlich schwieriger. Angular dagegen hat seine Tücken im Einstieg, auch die Lernkurve ist relativ steil. Doch für komplexe Operationen bzw. Seiten, die zu fast 100% auf JavaScript setzen, ist Angular vermutlich die bessere Wahl.

Seite 3 von 8
team work2