10. April 2014

Wir stellen unsere Tools vor - Bitbucket

Hallo liebe Leser,
wir möchten uns neben unserer Web-Agentur hier in Bern und unseren Angeboten in der Webentwicklung in diesem Blog auch andere Dinge präsentieren. So arbeiten wir täglich mit diversen tollen Tools und probieren auch regelmässig neue Werkzeuge aus um moderne Web-Applikationen zu erstellen. Seit einiger Zeit nutzen wir nun für unsere Web-Entwicklung das Versionierungs-Tool Bitbucket und das möchten wir euch hier näher vorstellen:

Was ist Bitbucket?

Bitbucket ist ein Hosting-Dienst für die Software-Entwicklung und stammt aus dem Hause Atlassian. Hier kann man seinen Code mit Versionierungstools wie Git oder Mercurial verwalten. So gesehen, wird es viele Leser an GitHub erinnern und tatsächlich, es ist Github sehr ähnlich. Allerdings hat Bitbucket in meinen Augen einen erheblichen Vorteil: Man kann auch private Repositories anlegen, und zwar ohne Zusatzkosten.

Was kann Bitbucket?

Bei Bitbucket ist es wie gesagt möglich, den eigenen Code zentral zu verwalten und zu versionieren. Dabei stehen zwei Versionierungs-Plattformen für die eigenen Repositories zur Verfügung: Git und Mercurial. Diese Repositories kann man sowohl öffentlich als auch privat verfügbar machen und auch in Teams teilen. Zusätzlich ist auch das Folgen von anderen Bitbucket-Nutzern und Teams möglich. Alles in allem sind die Features derer von Github sehr ähnlich, man kann ein Ticket-System mit Issues erstellen und ein Wiki anlegen. In den Repositories kann man Branches und Tags erstellen und die Commits analysieren und kommentieren. Alles das ist natürlich über euren Lieblings-Git-Client fütterbar. Die Zugriffskontrolle für Git übernimmt ein ssH-Schlüssel und auch Deploy-Keys, z.B. für Remote-Maschinen mit Lese-Zugriff, sind generierbar. Zudem können auch Forks erstellt werden.

Wo läuft Bitbucket?

Bitbucket ist ein webbasierter Online-Dienst, d.h. er läuft in eurem Browser und damit überall. Die Repositories befüllt ihr wie gehabt mit Git (oder Mercurial) von eurem lokalen System aus. Bitbucket bietet zudem dank einer API auch verschiedene Apps an. Auf Android existiert beispielsweise die App Bitbeaker.

Was kostet Bitbucket?

Bitbucket hat ein Premium-Modell. Die Basis-Nutzung ist kostenlos. Diese Basis-Nutzung umfasst eine beliebe Anzahl an öffentlichen und privaten Repositories mit allen dazu nötigen Features, wie Issues, Wikis etc. Teams können aus bis zu 5 Mitgliedern bestehen, welche sich Repositories teilen. Diese Anzahl kann man bis auf 8 Mitglieder erhöhen. Wer mehr Mitglieder in seinem Team verwalten möchte, muss den Dienst bezahlen. Bei 10 Nutzern sind es 10$/Monat, bei 25 Nutzern sind 25$/Monat usw. Beim Unlimited-Plan bezahlt man 200$/Monat.

BITBUCKET pricingplans

Wie sieht Bitbucket aus?

Bitbucket hat eine relativ schlichte und einfach gehaltene  Oberfläche und ist für Versionierungs-Profis relativ einfach zu bedienen. Im Vergleich zu Github ist Bitbucket in meinen Augen etwas schwächer, sowohl von der Optik, als auch von der Bedienung. Dennoch macht die Nutzung von Bitbucket Spass und verursacht keinen Augenkrebs. Die Startseite des Benutzers besteht aus einem Aktivitätsstream, welcher unter anderem das Melden von Issues oder das Erstellen von neuen Repositories sowie das Pushen von Codes zeigt. In den Repositories können alle Commits, Branches und der Source Code angezeigt werden. Insgesamt ist die Bedienung selbsterklärend.

artd bitbucket home

   

   

artd bitbucket repo

 

Wer jetzt Bitbucket testen möchte, kann es auf der offiziellen Webseite tun. Wir können es momentan nur empfehlen! Ach ja, auch bei Bitbucket gibt es einen Blog.

Und wenn ihr euch allgemein für mehr Tools im Bereich Webentwicklung und Webdesign interessiert, so solltet ihr auch mal im Blog von Felix vorbeischauen. Dort findet ihr auch bereits Bitbucket ;-)

Ihr nutzt bereits Bitbucket und möchtet unserem Team nun folgen? Dann hier entlang.

 





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