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27. Februar 2019

Alle Webdesign Trends 2019 im Überblick

Trends sind immer schwierig zu erahnen. Wann ist etwas ein Trend? Wir sind der Meinung ein Webdesign „Trend“ ist, dann ein Trend, wenn viele davon berichten. Deshalb haben wir uns die Zeit genommen und 13 Blogs zum Thema Webdesign Trends angeschaut. Dabei sind uns gemeinsame Trends und auch teilweise alleinstehende Behauptungen aufgefallen. In unserer Übersicht sehen Sie die häufigsten gemeinsamen 12 Trends von über 70 im Netz verbreiteten „Trends“.

3D Elemente

3D Trend webdesign

Dreidimensionale Darstellungen gelten aus gutem Grund als modisch. Sie bleiben in Erinnerung und ermutigen den Besucher genau hinzusehen. Die 3D-Elemente sind eine willkommene Abwechslung zum beliebten Flat Design oder möglichst minimalistischen Grafiken, wovon die meisten modernen Websites Gebrauch machen. 3D-Elemente bringen die Liebe zum Detail zum Ausdruck und bleiben dennoch abstrakt genug, um für fast jede Art von Branding oder Story geeignet zu sein.

Brutalismus

Brutalist Trends webdesign

Alle Beispiele verzichten auf Stilmittel des modernen Web-Designs wie etwa responsive Benutzeroberflächen oder interaktive Navigationselemente. Sie setzen zu großen Teilen auf reinen HTML-Code. In den USA spricht man deshalb bei dieser Art von Design auch vom „Web Brutalism“-Trend. In der Architektur beschreibt er einen Stil der Moderne, der in den 50er bis 70er Jahren entstand und eine klobige sowie detailarme Zurschaustellung der Grundrisse, Konstruktion sowie der Materialien von Bauwerken vorsieht. Im Volksmund sagt man zu derartigen Gebäuden auch ganz gerne „Betonbauten“. Eine brutalistische Website erscheint auch oft „roh“, reduziert, mit wenig Gestaltungselementen und kaum CSS-Gestaltung.

Retrodesigns

vintage trends webdesign

Keine Trendliste wäre komplett ohne eine Form von Retrodesign, das ihr Comeback feiert. Wie beispielsweise Glitch Art, bei dem es sich um schiefgegangenes Retro handelt. Glitch Art sind diese Momente, in denen zerknitterter Film oder eine langsame Internetverbindung zu einem verzerrten, eindrucksvollen Bild führt. Retro-Vibes scheinen langsam wieder aufzutauchen, wie auf in diesem Beispiel der Website von Sea Harvest.

Organische und geometrische Formen

gemetrische Formen Trends webdesign

Mit der kontinuierlichen Verbesserung der Webdesign-Technologie wird es für Designer einfacher, aus dem Raster zu treten und die Markenidentität auszudrücken. Viele Designer verwenden Kreise, Dreiecke und gedrehte Quadrate, um die Aufmerksamkeit der Benutzer auf sich zu ziehen und subtile Botschaften über die Marke zu kommunizieren. Die Verwendung verschiedener geometrischer Formen im Webdesign ist kein neuer Trend. Dieser begann bereits um 2016 und gewann an Popularität und tut es auch weiter im 2019. Wie die Praxis zeigt, sind viele Benutzer von solchen Websites angetan, die mit solchen organischen und geometrischen Formen gestaltet sind. Formen können den verrücktesten Webdesigns eine Balance verleihen. Die Geometrie ist in verschiedenen Elementen vorhanden: Schaltflächen, Rahmen oder Abbildungen. Jede Form bringt spezifische Assoziationen hervor und hat ihre eigene Bedeutung. Wenn sie sinnvoll eingesetzt werden, können Formen zu Schlüsselelementen eines Webdesigns werden.

gemoetrische formen trends webdesign

Grosse, fette Typographien

typographie trends webdesign

Dank der grossen Auswahl an Webfonts und dem Aufkommen hochauflösender Displays ist der Einsatz vieler Serifen-Schriften inzwischen gut möglich, ohne dass die Lesbarkeit leidet. So lassen sich auch Trends und Gestaltungen umsetzen, die man bisher nur aus dem Printbereich kannte. Die große markante typografische Gestaltung gehört dazu.

Bunte, kräftige Farben

buntefarben trend webdesign

Dieser Trend hat seit vielen Jahren nicht an Popularität verloren. In Kombination mit einem gut entwickelten flachen Design verteuern sie eine Website optisch. Mehr denn je verwenden Unternehmen heute kräftige, leuchtende Farben, um die Unternehmensmarke besser zu repräsentieren.

Mobile First

Mit dem Begriff „Mobile First“ wird insgesamt das Konzept für Webdesign und die Konzeption von Websites bezeichnet. Das Mobile First Konzept sieht vor, dass vor allem die für Smartphones und Tablets optimierte Ansicht zuerst entwickelt wird und dann sukzessiv Ergänzungen stattfinden. Damit folgt die Mobile First Strategie der Tendenz, dass immer mehr Besucher mit dem Smartphone oder Tablet auf einer Website surfen und nicht wie früher hauptsächlich mit dem Desktop-Computer oder Laptop. Das Webdesign zeigte uns Ende 2018 eine Reihe von scroll-basierten Animationen und eine Einbeziehung von "getakteten Animationen", die den Blick auf das Angebot lenken. Während dies am Desktop gut funktioniert, müssen im 2019 neue leichtere Ansätze für Interaktionen gestaltet werden. Der Website Speed, also die Performance der Website, nehmen weiter unabhängig von aktuellen Webdesign-Trends an Bedeutung zu. Diese Aspekte sollten 2019 für die Optimierung von Webdesigns in Betracht gezogen werden.

Dynamic Scrolling

Es gibt einen klaren Trend zu inhaltlich umfangreicheren Seiten. Also statt mehrere inhaltlich kürzere Seiten zu erstellen, wird eine längere eingesetzt. Ein Hauptgrund liegt darin, dass Benutzer allgemein lieber scrollen (wollen), anstatt auf die nächsten Seiten zu klicken, was eine deutliche grössere kognitive Anstrengung bedeuten würde - Wo muss ich klicken?, Was erwartet mich da?, Lohnt sich der Klick?, Welche der Navigationspunkte klicke ich überhaupt an? Längere umfangreichere Inhalte ermöglichen dem Webdesigner auch mehr Gestaltungsspielraum. Teilweise geht es dann schon in „Storytelling“ über, so dass die Inhalte beim Scrollen quasi einem roten Faden folgen.

Mikrointeraktionen

Experten für User Experience sind sich einig, dass Mikrointeraktionen eine wichtige Rolle bei der Interaktion und Benutzerfreundlichkeit spielen. Sich die Zeit zu nehmen, sehr spezifische Interaktionen zu verstehen und zu optimieren, kann dazu führen, dass sich Ihre Website lebendig anfühlt. Typischerweise werden Mikrointeraktionen auf anklickbaren Elementen wie Schaltflächen und Navigationen verwendet. Der Schlüssel liegt darin, diese Effekte nicht zu überplanen. Ihre Absicht sollte es sein, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und sie nicht komplexer zu gestalten.
button animation

Minimalismus

Minimalism trend webdesign

Aufgrund von Kundenwünschen wird man oft gebeten mehr hinzuzufügen, als Webdesigner einem Design wünschen, und der Instinkt des Webdesigners neigt dazu, das Layout in symmetrische Raster zu lenken. Im Design ist weniger jedoch oft mehr und Asymmetrie kann kraftvoll und auffällig sein. Gerade deshalb gehören minimalistische asymmetrische Layouts zu den schwierigsten Designstilen. Obwohl herausfordernd führt der Prozess der Eliminierung nicht wesentlicher Elemente zu einem saubereren und fokussierteren Design. Ein solides Verständnis von Layering, Proportion und Whitespace ist der Schlüssel zu dieser Technik. Minimalistische Designs lenken nicht vom Inhalt ab, sondern sie unterstützen diesen. Dazu ist die Ladezeit bei minimalistischen Websites sehr gut, da keine unnötigen Elemente und Codes geladen werden müssen.

Videos im Hintergrund

Videohintergründe sind informativ und praktisch. Der Benutzer muss nicht von oben nach unten scrollen, um die gewünschten Informationen zu erhalten. Er/Sie kann sich die Informationen im Video ansehen. Früher befanden sich die Videos bereits an hochkarätigen Orten, aber nun treten sie vermehrt in den Hintergrund. Videohintergründe sind heute zwar etwas weniger beliebt als 2016, da die Bedeutung der Ladegeschwindigkeit gestiegen ist. Im Jahr 2019 wird jedoch die Entwicklung der Videointegration im Webdesign nach Trendvorhersagen zunehmen. Dies liegt daran, dass Video-Hintergründe nachweislich die Konversionsrate von Websites erhöhen. Die Zuschauer bleiben in der Nähe, um das Video anzusehen, wenn es ihre Aufmerksamkeit erregt hat. Sie können auch eine ganze Markengeschichte mit einem Video erzählen, ohne Worte zu verwenden.
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Broken Grid

Broken grid Trend webdesign

Der Trend zur Asymmetrie hat 2018 begonnen und wird 2019 bestehen bleiben. Grids, werden verwendet, um Inhalte einer Website in einer abgestimmten und konsistenten Weise hinzuzufügen. Die mit Rastern erstellten Layouts sehen symmetrisch und strukturiert aus. Diese Vorhersehbarkeit erleichtert den Umgang mit Informationen. Der neue Trend, asymmetrische Gitter zu verwenden und ein "gebrochenes" Erlebnis für den Betrachter zu schaffen, ist jedoch auf dem Höhepunkt. Designer überlagern Inhaltsmodule, Farben und Texturen, um eine Tiefenwirkung zu erzielen. Diese Dynamik trägt dazu bei, die Zuschauer zu begeistern und die umsatzorientiertesten Bereiche der Website hervorzuheben.


Quellen

  1. https://webflow.com/blog/20-web-design-trends-for-2019
  2. https://raidboxes.ch/webdesign-trends-2019/
  3. https://www.webdesign-journal.de/webdesign-trends/
  4. https://99designs.de/blog/news-trends/webdesign-trends-2019/
  5. https://merehead.com/blog/top-web-design-trends-2019/
  6. https://www.theedigital.com/blog/web-design-trends-2019
  7. https://www.pagecloud.com/blog/website-design-trends-2019
  8. https://fingerprintmarketing.com/web-design-trends-2019/#Current_Trends_in_Modern_Web_Design
  9. https://www.bluecompass.com/blog/web-design-trends-to-watch-for
  10. https://www.wix.com/blog/2018/12/website-design-trends-2019/
  11. https://www.iage.ch/blog/top-webdesign-trends-2019.html
  12. https://www.templatemonster.com/blog/web-design-trends-2019/
  13. https://www.crowdspring.com/blog/web-design-trends-2019/


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