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10. April 2019

5 Tipps für Website Branding, das Eindruck macht

Gastbeitrag von Roman Kasinski: Mit einer prägnanten Marke stechen Sie heraus und bleiben bei Kundinnen und Kunden in Erinnerung. Markenelemente wie Logo, Farben und Schriften gilt es auf allen Kommunikationskanälen einheitlich und markenkonform einzusetzen, das gilt besonders auch im Web. In diesem Gastbeitrag haben wir die fünf wichtigsten Tipps zusammengetragen, die Sie beim Branding Ihrer Website beachten sollten.

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1. Vergessen Sie die Optik für den Anfang

Ein optisch ansprechender Internetauftritt ist eine tolle Sache keine Frage. Die Besucher Ihrer Website suchen aber in erster Linie nach Informationen. Was bieten Sie zu welchem Preis an? Wo ist Ihr Büro und wie kann man Sie am besten kontaktieren? Wie gross ist Ihr Unternehmen und welche Referenzen können sie vorweisen?

Ihre Website ist in ein Werkzeug um Ihr Unternehmen und Ihre Angebote klar und verständlich zu präsentieren. Bevor Sie sich also zu sehr in Fragen zu Farben und Formen verlieren, konzentrieren Sie sich auf das Grundgerüst Ihrer Seite. Dieses soll funktional und kundenorientiert die wichtigsten Funktionen Ihres Internetauftritts auf den Punkt bringen.

 

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2. Bleiben Sie bescheiden

Nachdem Sie wissen, was sie wo auf Ihrer Website positionieren möchten, geht es an die Gestaltung der Inhalte. Wählen Sie Farben, Schriftarten für Header und Lauftext, Buttons und Formularfelder so, dass sie mit Ihrem restlichen Markenauftritt harmonieren. Eine grosse Hilfe bietet Ihnen hierfür ein Design Guide, der die wichtigsten Elemente der Marke festhält sowie Anwendungsregeln definiert.

Wichtig: Bleiben Sie bescheiden! Es gibt unendlich viele tolle Schriftarten und Farbkombinationen aber Ihr Webauftritt soll in erster Linie in sich stimmig und markenkonform daherkommen. Beschränken Sie sich also auf einige wenige Designelemente für die Gestaltung der unterschiedlichen Bereiche Ihrer Seite. Es gilt der Grundsatz "Weniger ist Mehr!".

 

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3. Gymnastik für Ihr Logo

Ihr Logo sollte auf dem Smartphone genau so gut erkennbar sein wie auf einem 27 Zoll Desktop Bildschirm. Es muss in die kleine Quadratische Favicon-Box genauso passen wie in die Bilddatei eines Social Links. Mit einer einzigen jpg-Version Ihres Logos erreichen Sie dieses Ziel nicht. Für das Internet muss Ihr Logo darum flexibel, oder im Fachjargon "responsive", werden.

Bei sehr kleiner Darstellung kann Text schnell unlesbar werden. Passen Sie in diesem Fall die Grössenverhältnisse von Namen und Bildmarke an oder lassen Sie einzelne Elemente des Logos gleich ganz weg. Benutzen Sie das Logo im Desktop-Header in einem breiten Format und im Mobile Menu auf das Wesentliche reduziert, das kann zum Beispiel der Name Ihres Unternehmens ohne den dazugehörigen Slogan sein. Achten Sie dabei aber stets darauf, dass Sie das Logo nicht unproportioniert vergrössern oder verkleinern. Gehen Sie mit Feingefühl vor!

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4. Fotos als Teil Ihrer Marke

Ein wichtiges Element des Markenauftritts, das oft zu wenig Aufmerksamkeit erfährt, sind Bildwelten. Bewusst ausgesuchte und qualitativ hochwertige Fotos unterstreichen nicht nur die Inhalte Ihrer Website, sie sind auch Teil des Markenauftritts.

Achten Sie darauf, dass die verwendeten Fotos in sich stimmig sind und zu Ihrem Brand passen. Bevor Sie die Bilder auf Ihrer Website platzieren, sammeln Sie alle Fotos in einem Ordner und vergleichen Sie diese. Zeigen Ihre Fotos Personen, fragen Sie sich, ob diese Ihrer Zielgruppe entsprechen. Achten Sie auf einen einheitlichen Farbton - passt dieser zu den Farben, die Sie für Texte, Hintergründe und Buttons verwenden? Welcher Ausschnitt eines Fotos soll auch auf dem Smartphone-Screen im Hochformat noch erkennbar sein und über welchem Bereich eines Hintergrundbildes platzieren Sie einen Seitentitel?

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5. Stock Vs. Custom

Viele Designelemente von der Schrift über die Fotos bis hin zur komplett gestalteten Website kriegen Sie heute von der Stange. Mit nur wenig Geld oder sogar kostenlos können Sie einen fixfertigen Webauftritt unter Ihrer Wunschdomain veröffentlichen und brauchen nur noch Text und Logo anzupassen. Klingt toll oder?

Leider hat die Sache einen Hacken: Eine generische Website lässt auch Ihre Marke generisch wirken. Wo liegt der Sinn des eigenen Webauftritts, wenn Sie sich nicht von der Konkurrenz abheben und Ihren einzigartigen Markenauftritt auch im Web stimmig präsentieren? Sie können zwar über Ihre Angebote informieren, nur wird Ihnen niemand zuhören, wenn Sie nicht herausstechen unter tausender, gleich gestalteter Webseiten. Auch in Zeiten von Wix und Squarespace lohnt sich darum der Aufwand, Ihre einzigartige Marke auch im Netz entsprechend zu repräsentieren.

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Roman Kasinski ist Geschäftsführer von Namo Studio für Branding & Design. Namo ist eine inhabergeführte Branding Agentur in Bern, tätig in den Bereichen Strategie, Design, Digital und Produktgestaltung. Mehr Informationen finden Sie unter www.namo.studio.



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